Juist

Juist Insel Info

Die Nordseeinsel Juist ist eine der ostfriesischen Inseln im niedersächsischen Wattenmeer und liegt zwischen Borkum und Norderney.
Die Insel hat eine Längevon 17 Kilometern und
ist damit die längste der ostfriesischen Inseln.
Bevölkerung: 1.721 (31. Dez. 2008)
Fläche: 16,43 km²

1894 wurde ein hölzerner Anleger gebaut, 1896 wurde er landseitig verlängert.

Am 19. Juni 1898 nahm die Inselbahn als Pferdebahn ihren Betrieb auf.

Die Anlage fiel aber noch im gleichen Jahr einem Unwetter zum Opfer.

Man beschloss, nach der Wiedererrichtung der Bahnanlage eine Lokomotive mit Verbrennungsmotor einzusetzen.

Am 4. August 1899 wurde die Bahn für den Betrieb abgenommen und damit zur ersten motorbetriebenen Inselbahn Deutschlands.

1911 wurde der neue Anleger um 115 Meter verlängert, um für tiefergehende Schiffe von Emden geeignetes Fahrwasser zu erreichen.

Gleichzeitig wurde die Pfahljochstrecke erhöht.

Im Ersten Weltkrieg wurde eine Artilleriestellung mit Gleisanschluss auf Juist eingerichtet.

1916 richtete eine Sturmflut so schwere Schäden an, dass ein Deich gebaut wurde und man alle Gleise und Gebäude erneuern musste.

Auch 1921 und 1942 wurde der Anleger durch Sturm und Eis beschädigt und wieder ausgebessert.

1936 folgte für die Wehrmacht ein Umbau mit Verstärkung der Gleise und des Anlegers.

Im selben Jahr entstand ein Klinkerbau als Empfangsgebäude mit Gaststätte und Güterschuppen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde auf dem Gleis zur Artilleriestellung Munition angefahren.

Eisgang beschädigte im Frühjahr 1947 den Anleger und seine Gleisanlagen schwer.

Behelfsanlagen erlaubten im Sommer dieses Jahres den Badebetrieb, 1949 wurde ein neuer Brückenkopf fertiggestellt.

1956 folgten die Verbreiterung und Erneuerung des Anlegers, 1958 der Bau einer höheren Pfahljochstrecke neben der alten.

Die Pfahljochstrecke war so niedrig, dass die Gleise bei Hochwasser nur wenig oberhalb der Meeresoberfläche lagen.

Die Länge der Gleisanlagen der Juister Inselbahn

betrug schließlich insgesamt 4.778 Meter

Klima

Das Klima der Insel Juist unterliegt dem direkten Einfluss der Nordsee und

liegt damit im Bereich eines gemäßigten,

sommerkühlen und vom Golfstrom beeinflussten Seeklimas.

Aufgrund der ausgleichenden Wirkung der Nordsee herrschen insgesamt

geringere tages- und jahreszeitliche Temperaturschwankungen

sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Im Durchschnitt sind die Temperaturen auf der Insel im Sommer kühler und

im Winter milder als die auf dem Festland gemessenen Werte.

Der Frühling setzt rund 2 Wochen später ein.

Von Januar bis Juli werden auf der Insel geringere, von August bis

Dezember vermehrte Niederschlagsmengen als auf dem Festland gemessen.

Im Mittel ist die Niederschlagsmenge niedriger und

die Sonnenscheindauer höher als auf dem Festland.

Mit 1.983 Sonnenstunden war die Insel Juist 2010 der sonnigste Ort Deutschlands.

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